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Geschwindigkeit und Sicherheit beim Datentransfer werden immer wichtiger für den Erfolg von Unternehmen. Der regionale Breitbandausbau liefert nicht die benötigten Kennzahlen. Richtfunktechnologie bietet eine sinnvolle Alternative.

Übersicht Rechenzentren

Die Rechenzentren der BADEN CLOUD sind in eine georedundante Netzwerkinfrastruktur in der Region eingebunden.

Zur Absicherung der Verfügbarkeit dient das unternehmenseigene Richtfunknetz der LINK2AIR GmbH. Dieses wird kontinuierlich erweitert.

Trotzen Sie mit Richtfunk dem fehlenden Breitbandausbau

In vielen Regionen Badens geht der Breitbandausbau nur schleppend voran. Gerade die ländlichen Gefilde scheinen in vielen Ausbauplänen und Strategien in Vergessenheit zu geraten. Für die Unternehmen, die keine sichere Breitbandversorgung haben, entsteht schnell ein Wettbewerbsnachteil, der die Position auf dem Markt lange nachteilig beeinflussen kann. Mit BADEN CLOUD® an Ihrer Seite sind Sie von dem lokalen Breitbandausbau unabhängig. Starten Sie gemeinsam mit uns in die Zukunft und bauen Sie auf unsere für Sie geplanten Richtfunk-Installationen.

Setzen Sie mit BADEN CLOUD® auf Sicherheit

Gemeinsam mit BADEN CLOUD® profitieren Sie beim Richtfunk von einem Maximum an Datensicherheit. Die gebündelten Funkwellen lassen sich weder ablenken noch mitschneiden, wodurch eine deutlich höhere Sicherheit bei der Datenübertragung gegeben ist als bei anderen Funklösungen. Damit Sie beim Richtfunk von höchstmöglichen Geschwindigkeiten im Rahmen der Datenübertragung profitieren, plant das Team von BADEN CLOUD® jede Installation individuell. Wir nehmen uns dabei viel Zeit für Ihre individuellen Anforderungen, um die Signalübertragung so zu gestalten, dass sie für Ihr Unternehmen den höchstmöglichen Nutzen bietet. Mit der richtigen Richtfunk-Installation kann Ihr Unternehmen auch ohne Breitbandausbau schnell und mit unbegrenztem Datenvolumen arbeiten.

Endlich leistungsfähig angebunden – mit Richtfunk

Richtfunk: Das hört sich nach Amateurfunk und Fernsehen aus den 70ern an. Doch seit 2014 verbindet Richtfunk die Frankfurter und Londoner Börsen miteinander. Richtfunk ist schneller als Glasfaser. Und wenn es um das Börsengeschäft und den Austausch von Echtzeitkursen geht, sind Verzögerungen im Millisekunden-Bereich nicht einfach nur ärgerlich.

Der Breitbandatlas der Bundesregierung zeigt es deutlich:
Was Breitbandanschlüsse angeht – gerade im ländlichen Raum – hinkt Deutschland anderen Ländern hinterher.

Deutschland hat aber eines der dichtesten Richtfunk-Netze der Welt. Und das wird immer noch genutzt, im Mobilfunk oder von Energieversorgern und inzwischen verstärkt als Alternative zu Kabelanbindungen sowie für Spezialanwendungen wie eben das Börsengeschäft in London und Frankfurt.

Für wen ist die Richtfunktechnik geeignet?

Geht es um leistungsfähige Datenübertragung und Telekommunikation sprechen alle von LTE- Mobilfunk und Glasfaser. Nur sind auf dem Land oft ganze Landstriche und Dörfer nicht über Kabel angeschlossen und damit abgeschnitten von leistungsfähigem, schnellem Internet und von moderner Kommunikation.

Hier ist Funk die Lösung. Die Richtfunktechnik eignet sich für Ihr Unternehmen, wenn Sie noch nicht breitbandig über Standleitung, Glasfasernetze oder leistungsfähige DSL-Anbindungen an das Internet angeschlossen sind. Falls Sie geringe Datenmengen über weite Strecken übertragen, bei denen es Ihnen aber auf Sicherheit oder Schnelligkeit ankommt, ist eine Richtfunk-Anbindung ebenfalls für Sie die Lösung.

Richtfunkstrecken sind eine Alternative:

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    zum klassischen Breitbandanschluss über Kabel und DSL, wenn Ihre Region oder Ihr Standort noch nicht Teil der Breitbandwelt ist
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    zur Standleitung, denn eigene Standleitungen sind teuer
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    zu klassischem WLAN

Für welche Zwecke wird Richtfunk genutzt?

Die Richtfunktechnik eignet sich für die gesamte Telekommunikation. Weltweit werden kabelgebundene Datenübertragungswege mit Richtfunkstrecken ergänzt. Internationale Telekommunikation wäre ohne Richtfunktechnik nicht denkbar.
Einige Beispiele, wo Richtfunktechnik eingesetzt wird:
Anbieter im Mobilfunk gehören zu den Hauptnutzern von Richtfunkstrecken. Sie nutzen die Richtfunk-Standorte auch für die Basisstationen ihres Mobilfunks und binden außerdem die Basisstationen des Mobilfunks über Richtfunkstrecken an ihre Verteilerstationen an.
Für die interne Kommunikation setzen Energieunternehmen auf Richtfunktechnik, montieren Antennen auf ihre Strommasten und lassen den Betriebsfunk in einer Art gigantischem WLAN darüber laufen.
Weitere Beispiele für den Einsatz von Richtfunk sind Radio und der schon erwähnte Börsenhandel.

Richtfunk-Einsatz in Ihrem Unternehmen

Richtfunkstrecken sind eine Alternative:

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    als Anbindung ans Internet, wenn die Anbindung über Kabel zu teuer oder schwierig
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    als Backup
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    zur Vernetzung von Standorten
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    als Medium für kurze Übertragungsstrecken
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    zur Datenfernübertragung, wenn es nicht um große Datenmengen, sondern um Schnelligkeit und Sicherheit geht

Vorteile der Richtfunktechnik

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    Bandbreiten von 2 Mbit/s bis 10 Gbit/s
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    Verfügbarkeit von mehr als 99,5 Prozent
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    Unkomplizierte, schnelle Umsetzung
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    Flexibel und skalierbar (unkompliziert erweiterbar, einfache Upgrades und Ab- und Aufschaltung von Diensten)
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    Unterbrechungsfreie Datenübertragung durch Modulationsverfahren
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    Abhörsicherheit
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    Gemanagter Richtfunk Service möglich

Anbindungen ans Internet über Richtfunk

Bislang haben Sie keinen Breitbandanschluss ins Internet. Ob und wann Sie damit “beglückt” werden, ist unklar. Für Ihr Unternehmen lohnt sich eine eigene Standleitung wegen der hohen Kosten nicht.

Wegen der unkomplizierten, schnellen und kostengünstigen Installation katapultiert Sie Richtfunk ins 21. Jahrhundert der leistungsfähigen IT, Telekommunikation und des Internets. Richtfunkstrecken sind in wenigen Wochen geplant und installiert. Selbstverständlich wird über Richtfunk-Anschlüsse auch Voice over IP (VoIP) übertragen und so kann die Richtfunktechnik auch für Ihre Telefonanlage genutzt werden.

Aufgrund des relativ geringen Aufwands lohnt sich die Einrichtung einer Richtfunkstrecke auch für eine temporäre Nutzung, zum Beispiel bis ein klassischer Breitbandzugang via Glasfaser auch in Ihrer Region und für Ihr Unternehmen verfügbar ist. Danach können Sie die Richtfunk-Anbindung aber immer noch als Backup nutzen.
Richtfunk zur Anbindung ans Internet wird oft auch als WLL (Wireless Local Loop) bezeichnet. Damit überbrücken Sie per WLL die Strecke von Ihrem Standort bis zum ersten Provider-Netzknoten, die sogenannte “Letzte Meile”. Oft erfolgt die Datenübertragung gerade auf dieser “Letzten Meile” mit Hilfe von Kupferkabeln, die nicht die Durchsatzraten von Glasfaser oder Richtfunk erzielen. Manchmal ist eine Glasfaseranbindung auf der “Letzten Meile” auch nicht möglich.
Voraussetzung für den Anschluss ans Internet via WLL ist, dass die Funkstation des Netzbetreibers oder Providers nicht weiter als 20 Kilometer Luftlinie von Ihrem Standort entfernt ist.

Backup mit Richtfunk

Sie haben bereits eine Standleitung oder sind über Glasfaser beziehungsweise über DSL angebunden?

Eine hohe Durchsatzrate, Zuverlässigkeit, Flexibilität und unkomplizierte Installation prädestinieren Richtfunk als redundante Datenanbindung. Sie verfügen so über eine zusätzliche Datenanbindung und verringern außerdem das Ausfallrisiko für Ihre Standortanbindung, IT und Ihr Netzwerk.

Einer der wichtigsten Vorteile des Backups per Richtfunk ist die Übertragungs- und Abhörsicherheit. Das Richtfunksystem inklusive Ausrüstung ist Ihre eigene Infrastruktur und wird nicht gemeinsam mit anderen Nutzern verwendet, sondern nur durch Sie. Auch deshalb ist Richtfunk besonders geeignet als Backup.

WLAN Richtfunk

Kaum bekannt, aber sehr interessant ist der Einsatz von Richtfunk als Technologie für das WLAN. Genutzt wird hierfür das sogenannte “V-Band” (60 GHz). Das ist lizenzfrei und funktioniert bei der Überbrückung von Entfernungen bis zu 500 Metern. Erreichbar sind Übertragungsraten mit dieser WLAN Technologie von 2,5 Gbit/s. Die Installation dieser lizenzfreien Richtfunk-Lösungen für ein WLAN auf kurzen Übertragungsstrecken ist denkbar einfach und schnell realisierbar. Die Frequenzen für diese WLAN Lösung müssen nicht durch die Bundesnetzagentur genehmigt werden.

Vernetzung von Standorten

Richtfunk vernetzt Ihre Standorte. Wie beim Richtfunk-Backup liegt der Vorteil hier vor allem bei der Sicherheit der Richtfunk-Datenübertragung für die IT: Als Punkt-zu-Punkt Verbindung haben Sie mit Richtfunkstrecken eine dedizierte Verbindung, eine Verbindung nur für Ihr Unternehmen, ganz wie bei einer festen Standleitung. Die Risiken öffentlicher Netze für Ihre IT, von Providerkabeln, die gemeinsam mit anderen Teilnehmern genutzt werden, entfallen.

Die Reichweite für die Kopplung von Standorten ist abhängig der eingesetzten Frequenzbänder. Je nach Verwendung kann bis zu 120km das Signal überbrückt werden, bei einer Bandbreite von bis zu 10 Gbit/s.

Richtfunk: Vorteile im Vergleich zu Kabel und Satellit

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    Schnellerer Datenaustausch als über andere Systeme. Schnelle kabelgebundene Übertragungssysteme basieren auf Lichtwellenleitern, so ist zum Beispiel Glasfaser ein Lichtwellenleiter. Die Übertragungsrate der Lichtwellenleiter ist jedoch Verlusten ausgesetzt, zum Beispiel durch die sogenannte Lichtdämpfung, der Verunreinigung mit Wasser. Daher erreichen Lichtwellenleiter nur etwa zwei Drittel der theoretisch möglichen Lichtgeschwindigkeit. Die Laufzeit des Signals bei der satellitengestützten Telekommunikation dauert noch länger. Funk schafft die Datenübertragung mit annähernder Lichtgeschwindigkeit und damit praktisch in Echtzeit.
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    Höhere Gesamtverfügbarkeit als bei Glasfaser: Zwar sind Richtfunkstrecken anfällig für Witterungseinflüsse (Regen), aber in Summe geben die unkompliziertere Wartung und Entstörung den Ausschlag. Störungen sind bei der Richtfunk-Ausrüstung viel einfacher möglich als bei Kabel, die oft durch Tiefbauarbeiten beschädigt werden und dann sehr aufwendig repariert werden müssen.
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    Unkompliziertere Installation ohne Tiefbau (kein Aushub, kein Baggern).
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    Direkter Zugriff auf die Hardware.

Richtfunk: Vorteile im Vergleich zur Standleitung

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    Schnelle Installation
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    Direkter Zugriff auf die Hardware
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    Geringere Betriebskosten
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    Höhere Gesamtverfügbarkeit, da Richtfunkstrecken unkomplizierter entstört werden können als Festleitungen.

Kosten für Richtfunk

Die Kosten für eine Richtfunkanbindung über werden im Wesentlichen beeinflusst durch

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    die gewünschte Bandbreite: Die Kosten für die Richtfunk-Lösung sind umso höher, desto größer die Bandbreite sein soll. Von der geforderten Bandbreite hängt ab, welche Hardware gewählt wird.
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    die Vertragslaufzeit: Je länger die Vertragslaufzeit, desto niedriger die Kosten.
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    die Rahmenbedingungen des Standorts: Zum Beispiel beeinflussen Faktoren wie der Aufwand für die Verkabelung im Haus oder auch die notwendige Umlenkung wegen Störfaktoren in der Fresnelzone die Kosten. Die Verkabelungskosten im Gebäude hängen nicht nur von der Weglänge (Kabellänge), sondern auch von der Wegeführung ab. Wenn bereits vorhandene Kabelkanäle, Brandschotts und so weiter auch für die Richtfunk-Installation genutzt werden können ist dies günstiger, als wenn neue Wege für die Richtfunk-Verbindungen angelegt werden müssen.

Wie störanfällig ist Richtfunk?

Oft wird im Zusammenhang mit der Richtfunk-Datenübertragung von der Störanfälligkeit des Funks gesprochen. Tatsächlich wird die Richtfunk-Verbindung durch die Witterung stark beeinflusst, insbesondere durch die sogenannte Regendämpfung. Regen verringert die Bandbreite bei Richtfunk-Datenübertragungen. Auch atmosphärische Gase, Wasserdampf und Sauerstoff, beeinflussen die Richtfunk-Wellen.
Bereits bei der Prüfung der Ausgangsbedingungen bei Ihnen vor Ort und bei der Projektierung Ihres neuen Richtfunksystems wird dies jedoch berücksichtigt. Entsprechend erfolgt die Auslegung der Richtfunkstrecke. Die Planung berücksichtigt zeitliche und geographische Rahmenbedingungen, denn die Witterung und mit ihr das Verhalten der Funkwellen hängen von der geographische Lage, aber auch von Jahres- und Tageszeiten ab.

Was ist Richtfunk?

Im Prinzip funktioniert Richtfunk wie WLAN, nur dass damit Strecken bis zu 120 Kilometer überbrückt werden können, weil die Richtfunk-Antennen mit wesentlich mehr Energie senden.
Richtfunkstrecken übertragen Daten draht- und kabellos in Form von elektromagnetischen Funkwellen, auch Radiowellen genannt. Die Richtfunk-Übertragung wird als Point-to-Point (ptp, Punkt-zu-Punkt oder PP-Richtfunk) bezeichnet, denn sie erfolgt von einem Punkt zum anderen.

Im Gegensatz zu anderen Übertragungen per Funk werden Daten bei der Richtfunk-Übertragung nicht gestreut; besondere Richtfunk-Antennen bündeln die Wellen und sorgen für eine sogenannte “gerichtete” Übertragung, bei der Daten gezielt in einem schmalen Strahl vom Ausgangs- zum Zielpunkt gesendet werden. Diese Bündelung ist der Grund dafür, dass Richtfunk größere Entfernungen als zum Beispiel WLAN überbrücken kann.

Ein weiterer Vorteil: Die Bündelung macht die Übertragung über gerichteten Funk – ebenso wie Punkt-zu-Punkt – sicher, denn eine Ablenkung des Strahls beziehungsweise ein “Hacken” der Daten und Telekommunikation ist so kaum möglich.

Deswegen gilt Richtfunk auch als eine sehr sichere Datenübertragungsmethode und benötigt zudem geringe Sendeleistungen.

Eine Sonderform ist die Punkt-zu-Mehrpunkt Übertragung per Richtfunk (PMP-Richtfunk). Dabei werden Daten von einem Ausgangspunkt sternförmig zu mehreren Ziel-Stationen übertragen.

Richtfunk

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    gerichtete, gebündelte Übertragung auf besonderen Frequenzen, die nur durch die Richtfunktechnik genutzt werden
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    Anbindung Punkt-zu-Punkt (ptp, von Standort zu Standort) oder als Sonderfall Punkt-zu-Mehrpunkt (sternförmige Vernetzung)

Richtfunk: Vorteile im Vergleich zu anderen Funkübertragungen

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    Gerichtete, gebündelte Übertragung in einem schmalen Strahl
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    erlaubt höhere Distanzen
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    ermöglicht mehrere Punkt-zu-Punkt Verbindungen im gleichen Gebiet (Haus, Flur, …)
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    Bündelung und Punkt-zu-Punkt (point-to-point, ptp) sorgen für sichere Datenübertragung

Projektierung einer Richtfunkstrecke

Für die optimale Auslegung Ihrer Punkt-zu-Punkt Anbindung führen wir einen Machbarkeits-Check durch. Darauf aufbauend erstellen wir ein Konzept für die Projektierung Ihrer Richtfunkstrecke, kümmern uns um die Verkabelung, eventuelle bauliche Änderungen, die Auswahl der Ausrüstung und die Konfiguration der Hardware bis zur Inbetriebnahme der Richtfunkstrecke.

Wie bei unseren anderen IT Dienstleitungen bieten wir Ihnen selbstverständlich auch Support und Quality of Service Optionen.

Machbarkeits-Check

Datenübertragung per Richtfunk ist überall möglich. Mit der LINK2AIR steht Ihnen ein IT und Richtfunk-Experte zur Seite, der im Vorfeld mögliche Probleme erkennt, ein Konzept für die Projektierung erarbeitet und realisiert. Damit erhalten Sie die gewünschte Lösung für Ihre Datenanbindung.
Bevor die Punkt-zu-Punkt Anbindung installiert wird, überprüft der Richtfunk-Experte die Rahmenbedingungen. Dazu gehört die Standortsuche, insbesondere für die Antennen. Die Auslegung der Anlage wird entsprechend der gewünschten Bandbreite berechnet und geplant (Planung des Funkfelds).

Richtfunk funktioniert über die Übertragung in festgelegten Frequenzbändern, die im Regelfall durch die Bundesnetzagentur zugeteilt werden. Die Beantragung bei der Bundesnetzagentur übernimmt selbstverständlich wir für Sie.

Die wesentlichen Fragen sind im Vorfeld:

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    Welche Bandbreite wünschen Sie?
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    Wie groß ist die Entfernung der beiden möglichen Funkstationen? Bei der Anbindung ans Internet via Richtfunk sind die beiden zu verbindenden Funkstationen beispielsweise Ihr Unternehmen und der Internet Knotenpunkt. Bei der Vernetzung von Unternehmensteilen per Punkt-zu-Punkt Funk sind es die zu vernetzenden Standorte.
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    Gibt es Hindernisse, die den Richtfunk behindern? Zum Beispiel kann es Hindernisse in der Sichtverbindung oder dem Gebäude, bspw. Statik, Denkmalschutz oder Eigentumsverhältnisse.

Rahmenbedingungen
Richtfunk ermöglicht die Übertragung von einem Punkt zum anderen (Punkt-zu-Punkt). Allerdings ist dieser Richtfunk-Strahl direkt und gerade. Voraussetzung für eine Richtfunkverbindung ist daher die Sichtverbindung zwischen den beiden Punkten, die per Funk verbunden werden sollen. Im Prinzip ist dies eine freie Punkt-zu-Punkt Luftlinie zwischen den Funkstationen.

Eine weitere Voraussetzung ist eine freie sogenannte “1. Fresnelzone”. Die 1. Fresnelzone ist eine Zone zwischen den beiden Richtfunkstationen, ein ellipsenförmiger Raum, der wie eine Ellipse um die Sichtlinie herumlegt. Diese 1. Fresnelzone ist also etwas größer als die Luftlinie und darf wie die Sichtlinie keine störenden Objekte enthalten, nicht einmal zeitweise. Bei niedrigen Stationen können dies zum Beispiel Autoverkehr, der manchmal durch die Fresnelzone führt, oder auch Wald oder Hügel sein, die zwar nicht die Sichtlinie stören, aber eben das Funkfeld der Verbindung insgesamt. Manchmal kann die Krone einer Tanne in die Fresnelzone hineinragen und so das Funkfeld stören.

Allerdings verhindern solche Hindernisse in Sichtlinie und Fresnelzone selten die Realisierung einer Richtfunkstrecke. Auch wenn zum Beispiel Gebäude oder Hügel in der Sichtlinie stehen, kann Richtfunk installiert werden. Der Funkstrahl wird in diesem Fall umgelenkt, über Zwischenstationen oder über reine Antennenstationen.

Ermittelt werden daneben in dieser Funkfeldanalyse die Witterungsbedingungen, um die Auslegung der Richtfunkanlage entsprechend anzupassen. Dies gewährleistet eine Verfügbarkeit der Richtfunkanbindung, die mit über 99 Prozent sogar über der von Glasfaser liegt.

Auslegung
Mit Richtfunk können Entfernungen von über 50 Kilometern überbrückt werden. Hierfür müssen dann allerdings entsprechende Frequenzbänder ausgewählt und beantragt und oft auch Zwischenstationen, sogenannte Repeater-Standorte und Relaisstationen, eingerichtet werden. Die Antennengröße beeinflusst die Übertragungsqualität ebenfalls.

Als einer der wichtigsten Faktoren wirkt die Entfernung zwischen den Stationen auf die Datenübertragungsrate. Als Faustregel gilt: Für Breitbandanschlüsse dürfen die die Standorte nicht weiter als 20 Kilometer voneinander entfernt sein.

Um Störungen und Ausfällen vorzubeugen wird das Richtfunksystem bei Bedarf redundant ausgelegt (Hardwareausrüstung).

Für witterungsbedingte Störungen, zum Beispiel starken Regen, gibt es die sogenannte adaptive Dienstgüteregelung (dynamische Modulation). Dieses Modulationsverfahren sorgt dafür, dass die Übertragung auch bei Regen aufrechterhalten wird, indem es automatisch auf eine niedrigere Stufe mit reduzierter Datenrate umstellt. Je nach Witterung wählt das Verfahren automatisch die passende Modulationsstufe und den entsprechenden Datensatz.

Wahl der Richtfunk-Technologie

Je nach Anforderungen wählen wir die Richtfunktechnik, die für Sie am besten passt.

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    Wunsch: Große Entfernungen, geringe Datenmengen
    Lösung: Herkömmlicher Richtfunk (6 bis 42 GHz), bis 20 Kilometer zwischen den Funkstationen, 2,5 Gbit/s Datenübertragungsrate
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    Wunsch: Kurzstrecke mit geringer Bandbreite
    Lösung: Richtfunk im V-Band (60 GHz), 500 Mbit/s bis 2,5 Gbit/s Datendurchsatz, überbrückt 500 bis 800 Meter zwischen den Funkstationen, lizenzfrei.
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    Wunsch: Große Bandbreite
    Lösung: Richtfunk im E-Band (80 GHz), 20 Gbit/s Datendurchsatz, überbrückt bis zu drei Kilometer zwischen den Funkstationen, Lizenz durch Bundesnetzagentur notwendig.

Das Richtfunk-System

Sind Anforderungen, Rahmenbedingungen und Technologie im Rahmen der Projektierung geklärt, schlägt der Richtfunk-Experte Ihnen die für Sie beste Ausrüstung vor.

In der Regel besteht die Hardware für das Richtfunksystem aus der Ausrüstung für den Außen- und Innenbereich: Richtfunkantennen, Indoor- und Outdoor Units. Diese Variante nennt sich Split-Mount und punktet durch relativ geringe Kosten. Die Indoor Unit, eine Baugruppe für die Stromversorgung und notwendigen Schnittstellen, wird im Netzwerkschrank fest installiert; die Outdoor Unit, die die Radioeinheit enthält, wird mit der Funkantenne draußen auf Gebäuden, Masten, Gerüsten oder Ähnlichem befestigt. Verbunden sind beide Einheiten über Koax-Kabel.

Ein anderer Sonderfall ist die Full-Outdoor-Ausrüstung, bei der die gesamte Hardware der Richtfunktechnik im Außenbereich an oder nah bei der Antenne befestigt und separat per Ethernet mit Strom versorgt wird. Die Anbindung an das Unternehmensnetzwerk erfolgt über Netzwerkkabel oder Glasfaser.

Richtfunk: Voraussetzungen

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    Sichtverbindung zwischen den Stationen (Line of Sight)
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    Geländeschnitt zur Veranschaulichung der freien 1. Fresnelzone
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    Entfernung der Sender- und Empfänger-Antennen im Richtfunk nicht mehr als 20 Kilometer
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    Frequenzzuteilung (Antrag bei Bundesnetzagentur durch LINK2AIR)
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    Zustimmung des Gebäudeeigentümers

Faktoren für die Planung einer Richtfunkstrecke

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    gewünschte Bandbreite
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    Entfernung zwischen den Funkstationen
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    Witterungsbedingungen
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    topografische Bedingungen
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    bauliche Umgestaltung nötig?
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    Antennen-Befestigung am Gebäude möglich?
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    Hardware drinnen oder draußen?

Ausrüstung
Jeder Standort, den die LINK2AIR mit Richtfunk anbindet, wird ausgestattet mit

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    Outdoor Unit (ODU) mit Radioeinheit
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    Montagekits für Installation von ODU an den Antennenmast
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    Antenne mit Stromadapter und Blitzschutzmodulen
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    Auf Wunsch mit redundanter Hardwareausrüstung
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    Unterbrechungsfreie adaptive Modulation zur Erhöhung der Ausfallsicherheit

IHRE EXPERTEN

Jürgen Thoma

JÜRGEN THOMA

Geschäftsführer LEITWERK Rechenzentren Appenweier GmbH

Bereichsleiter Informationstechnologie E-Werk Mittelbaden AG & Co. KG

Ralf Schaufler

RALF SCHAUFLER

Geschäftsführer LEITWERK Rechenzentren Appenweier GmbH

Vorstand LEITWERK AG

DR. CLAUS BÖRSCHIG

Technische Leitung BADEN CLOUD

Prokurist LEITWERK Rechenzentren Appenweier GmbH

Daniel Sester

DANIEL SESTER

Kaufmännische Leitung BADEN CLOUD

Geschäftsführer LINK2AIR GmbH

Telefon +49 (7805) 918-0 oder hier:

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